Eine starke genossenschaftliche Regionalbank für den Oberpfälzer Jura

Gemeinsame Pressemitteilung

Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz und Raiffeisenbank Parsberg-Velburg wollen die Zukunft gemeinsam gestalten

Foto: Raiba Hemau-Kallmünz

Hemau/Parsberg, 26.10.2018

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz und die Raiffeisenbank Parsberg-Velburg im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als eine starke genossenschaftliche Regionalbank stellen.
Der Zusammenschluss beider Häuser soll zum 1. Januar 2019 unter der neuen Firmierung Raiffeisenbank im Oberpfälzer Jura erfolgen. Eine Bündelung der Kräfte ist - so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Kreditgenossenschaften - die richtige strategische Antwort auf die künftigen Herausforderungen.

Fusion identischer Herausforderungen

Beide Banken pflegen seit vielen Jahren vertrauensvolle Kontakte. Die geschäftspolitische Ausrichtung ist sehr ähnlich, beide Häuser stehen auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion identischer Herausforderungen zweier erfolgreicher Partnern aus einer Position der Stärke“, unterstreicht Klaus Federholzner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz.

Mehr Leistung für Kunden

Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Genossenschaftsbanken Vorteile für alle Seiten. Martin Reindl, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Parsberg-Velburg: „Im Mittelpunkt stehen die steigenden Kundenanforderungen an eine moderne Genossenschaftsbank. Gemeinsam wird es uns leichter fallen, das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute schon heute auszeichnet, es mit noch individuelleren Angeboten und Beratungsleistungen weiterzuentwickeln und technische Innovationen zügig umzusetzen.“

Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal sich beide Genossenschaftsbanken als leistungsstarker und verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft und Privatkunden verstehen. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe. Die vorhandenen Gebäude erlauben eine dezentrale Struktur und sichern die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung in der Region. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein.

Attraktiver Arbeitgeber

„Für die Mitarbeiter“, so Stephan Paulus, Vorstand der Raiffeisenbank Hemau-Kallmünz „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Die wirtschaftliche Kraft der Bank ermöglicht langfristig sichere Arbeitsplätze, und junge Menschen profitieren von einem starken Ausbilder.“ Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber in Deutschland und Europa zudem vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, „können wir mit dem Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Regionalbank diese regulatorischen Anforderungen gemeinsam besser bewältigen und durch die Vermeidung von Doppelarbeiten schließlich auch Kosten senken“, ergänzt Roland Pirzer, Vorstand der Raiffeisenbank Parsberg-Velburg. Das Geld soll lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Kommunikations- und Vertriebswege sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.

Gute Vorbereitung, kein Zeitdruck

Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Banken jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Mitglieder und Vertreter beider Banken wurden bereits schriftlich benachrichtigt, weitere Informationen folgen in regionalen Veranstaltungen Ende November. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die General- bzw. Vertreterversammlung beider Banken im Mai/Juni  2019.

Die „neue“ Genossenschaftsbank soll rückwirkend zum 1. Januar 2019 entstehen. Bis dahin werden im Zuge des Zusammenwachsens vor allem die Mitarbeiter beider Häuser intensiv einbezogen. „Wir haben keinen Zeitdruck“, betonen die Vorstände, „und wollen in dem Prozess alle Beteiligten Schritt für Schritt mitnehmen.“

Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute würde eine starke genossenschaftliche Regionalbank im Oberpfälzer Jura entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 850 Mio. Euro. Weitere wichtige Kennziffern: 11 Bankstellen, 34.000 Kunden (davon mehr als 11.000 genossenschaftliche Anteilseigner) und rund 150 Mitarbeiter.